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Die Maya Kultur ist heute
noch lebendig.
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die
Maya ausgestorben sind. Verschwunden ist in erster Linie die Kultur der
sogenannten "klassischen Phase". Bis ins 16. Jahrhundert lebten die
Nachfahren dieser Hochkultur in Selbstbestimmung, dann kamen Eroberer
aus Spanien, die sich in blutigen Kriegen das Land zu eigen machten und
die Bevölkerung unterwarfen. Die Spanier schreckten auch nicht davor
zurück, einzigartige Relikte aus der großen Maya-Zeit zu vernichten.
1697 wurde mit Tayasal die letzte große freie Maya-Stadt erobert und
damit endete die Geschichte dieser eigenständigen und einzigartigen
Kultur.
Heute leben etwa sechs Millionen Nachfahren der Maya, die als
Indigenas bezeichnet werden. Einen Großteil davon findet man in
Guatemala. Die meisten Indigenas leben in Armut, ihr Leben wird aber
noch immer von alten Traditionen und Ritualen bestimmt.

Noch heute ist die Maya-Kultur in Belize
lebendig. Zahlreiche alte Fundstätten und Wahrzeichen vermitteln ein
eindrucksvolles Bild der historischen Kultur und Lebensweise des
faszinierenden Volkes.
Besuchen Sie die riesige Ruinenstadt Caracol inmitten des Urwalds, die
große Maya-Stätte "El Pilar" mit ihren über 15 Plätzen und hohen,
historischen Gebäuden oder den "großen Hügel" Nohmul mit seinen
Maya-Zeremoniestätten. Belize ist eine wahre Schatzstätte für Liebhaber
der Maya-Kultur und ist sehr bemüht, die historischen Kunstmäler und
Wahrzeichen sorgfältig zu restaurieren und erhalten.
Cahal Pech
Die
Ruinen von Cahal Pech liegen auf einem Hügel mit Blick auf San Ignacio
im Cayo District. Um dorthin zu gelangen muss man von San Ignacio zu
Fuss zwei steile Hügel erklimmen und erreicht dann die gut zugängliche
Ruinen. In Cahal Pech sieht man ausserdem exotische Pflanzen und
farbenprächtige Vögel. Hier hat der Besucher die Gelegenheit, den
Zusammenhang von Ausgrabung und Wiederherstellung einer Mayastätte
wirklich mitzuerleben.

Weitere Bilder von CAHAL
PECH
hier:
Xunantunich
Xunantunich,
Steinernes Mädchen, liegt einige Kilometer westlich von San Ignacio in
Belize, kurz vor der guatemaltekischen Grenze. Die Ruinenstätte, zu der
einige bedeutende Bauwerke gehören, befindet sich auf einem planierten
Hügel hoch über dem Mopán River. Während das eigentliche Zentrum nicht
sehr groß ist, liegen im umliegenden Wald viele verfallene Strukturen
verborgen, so dass die Stätte vor reichlich tausend Jahren eine
zweifellos bemerkenswerte Größe hatte.
Weitere Bilder von
Xunantunich
hier:
In Kürze
werde ich mehr berichten.
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